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alabasterküste

| m.

es ist doch immer wieder ein wahnsinn, wie schnell die zeit verstreicht! der märz hat uns verlassen, der april steht vor der tür! und wie es sich für einen neuen, frischen monat gehört, gibt es ein weiteres kocherphoto! dieses mal steht der trangia an der alabasterküste bei fécamp, frankreich, und zwar im juni 2012, und hat ein paar frühstückseier intus…

die bestreiter der tour mit dem wohlklingenden namen „sso-etwas-abe-isch-ier-noch-nie-gessehn-tour“ waren keine geringeren als thorsten s., rosen, fabian d. und meine wenigkeit. der geneigte boardstein-leser wird wissen, um wen genau es sich bei den anwesenden personen handelt, hatte doch die gesamte tour-crew auf die ein oder andere weise am heft mitgewirkt!

die jungs taten es den zugvögeln gleich und folgten im grossen und ganzen ihrem trail vom letzten jahr – nur hier und da wurde ein neuer skatepark/spot/irrsinn jeglicher art eingeworfen. was also konnte es schöneres geben als einen sitzplatz in der karre zu besetzen und sich völlig verrücktes tour-leben durch die adern rauschen zu lassen?! richtig, nichts! absolut nichts! so schloss ich mich ihnen an und genoss es einfach nur, mal wieder mit meinen alten kumpels die fahrbahnmarkierungen der strasse zu fressen…

eigentlich wollten wir nur eine kleine schleife durch luxemburg und belgien fahren. jedoch machte uns am zweiten morgen der tour mal wieder der regen einen strich durch die rechnung, so dass wir kurzerhand rüber nach le havre juckelten – vierhundert fuckin‘ kilometer hin und vierhundert fuckin‘ kilometer wieder zurück, für nur einen einzigen abend sonne am meer! falls ihr uns und dem bildschirm nun den vogel zeigt, dann lasst euch gesagt sein, dass sich diese achthundert kilometer dennoch gelohnt haben! gelohnt für die sonnige zeit am meer; gelohnt für den skatepark und die bank am strand von le havre; gelohnt für neues terrain und die (barrier-)bank-session in amiens; gelohnt für zahlreiche worte des wahnsinns während der fahrt… und nicht zuletzt gelohnt für das abgefahrene frühstück an der steilküste bei fécamp:

es war windig und kalt. das meer peitschte uns seine wassermassen entgegen! der nieselregen gab ebenfalls seine portion h2o dazu. doch das alles konnte unsere laune nicht im geringsten trüben, ganz im gegenteil: für mich ist dieses frühstück ein kleines fenster in die ewigkeit gewesen! der blick auf die steilküste! die sicht auf das meer! das rauschen des windes, der wellen und das kreischen der möwen in den ohren! alle elemente waren um uns vereint, und wir mittendrin! wind, wasser, erde… und das feuer im kocher! dazu diese drei alten seelen neben mir, mit unserer gemeinsamen vergangenheit in den herzen, mit unserer ungewissen zukunft vor uns, auf den weiten, endlosen strassen des lebens…

hier gibt es noch einige visuelle eindrücke der tour:

und falls ihr euch fragt, was das alles soll, wieso es hier diese seltsame kocherphoto-rubrik gibt, dann blättert doch einfach mal einen bildschirm weiter und lasst euch rosens worte über den trangia-sturmkocher auf den synapsen eures hirns zergehen! worte, die er einst für das mhuellerland verfasst hatte, und die schlichtweg zeitlos sind!


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