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guz nois jah!

| m.

hallo? ist dort draussen (noch) jemand? tatsächlich?! das hätte ich nicht gedacht, denn schliesslich sind hier ganze zehn monate lang keine neuen einträge mehr erschienen! vielleicht ist da der beginn eines neuen jahres ein ganz guter zeitpunkt für frische worte, hu?!

2015 – das hört sich irgendwie nach science fiction an. wenn ihr mich fragt, ist das alles völlig verrückt! ein einziger wahnsinn! je älter man wird, desto schneller rast die zeit dahin! ich wollte diesen scheiss nie glauben. und jetzt, während ich diese zeilen schreibe, bricht schon wieder ein neuer tag an, um direkt vom nächsten eingeholt zu werden…

ich hoffe, ihr habt den übergang in die zukunft gut überstanden, eure körper nicht einfach nur kaputt gefeiert sondern auch ein paar ruhige momente am ende des jahres gefunden, um noch einmal über die vergangenen zwölf monate nachzudenken – über alles gute, das euch widerfahren ist, und auch über all den beschissenen kackdreck, der sich ins leben geschlichen hat! so ist das nun mal, wir haben da oftmals keine grosse wahl. die einzig positive sache, die man mit dem scheisshaufen machen kann, ist, ihn mal so richtig ordentlich zu durchwühlen… sich die kacke genauer anzuschauen und zu versuchen, aus ihr zu lernen, um all dem zukünftigen mist, der auf uns zukommt, etwas gelassener gegenübertreten zu können! und ausserdem: scheisse ist einer der besten dünger der welt, nicht wahr?! wer weiss schon, was daraus alles wachsen kann, in den noch kommenden tagen, wochen, monaten und jahren, die sich in einem immer wahnsinniger werdenden tempo auf der überholspur jagen…

wie auch immer, ich wünsche euch viele gute momente im neuen jahr, (ganz) ohne scheiss!!

markus

p.s.: eigentlich wollte ich all die „lichtfänge der woche“ für immer im digitalen nichts verschwinden lassen, doch hier und jetzt, beim schreiben dieser zeilen, beim kämpfen mit der zeit, macht die idee, sie alle noch einmal zurückzuholen, immer mehr sinn! denn gerade beim veröffentlichen der bilder konnte ich manchmal gar nicht fassen, wie schnell die wochen durch die sanduhr rieselten, fuck! also lasst uns dem kalender ein kleines schnippchen schlagen und uns noch einmal gemeinsam durch all das licht der vergangenen fänge schreiten!


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