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it’s okay!

| m.

in all dem irrsinn dort draussen geschehen sie manchmal noch – zeichen und wunder! so hat das leise vor sich hin bröckelnde, einstige zentrum der arbeitslosen rollbrettärsche in hagen-haspe in den letzten beiden juni-wochen ein beton-lifting der extraklasse erhalten, aber hallo!!!!

das zeichen gab es irgendwann im letzten jahr, und zwar von der stadt hagen! klaas, hagener ur-local und ex-geschäftsführer des boardstein skateboard mags, wurde eines schönen tages vom grünflächenamt kontaktiert. nach dem abriss der alten funbox sollte etwas neues her. etwas wahnsinniges! etwas gigantisches! ja etwas unvorstellbar einzigartiges! langlebiger als die pyramiden von gizeh und weitaus strahlender als die sonne!! kurz: eine neue funbox wurde gewünscht, und zwar aus beton! und so kam es, dass klaas vermittelte und die sache in hände gelegt wurde, die sich mit beton bestens auskennen! diese hände gehören keinem geringeren als unserem guten, alten andre! mit einem concrete-wizard aus marburg namens philipp (nachnamen werden hier nicht genannt, denn die suchmaschinen müssen nicht alles wissen!) und der lockersten architektur-bude des universums (studiol2) ging es bereits im letzten jahr an die planung der neuen spasskiste samt vorgelagerter beton-banane! neulich geschah es dann, das wunder: die stadt hagen gab grünes licht für das projekt und sogleich wurde das gaspedal bis zum anschlag durchgetreten!

eh man sich versah, stand der bauzaun, wurde der asphalt geschnitten, weggestemmt und in containern abtransportiert. schotter wurde geliefert, von a nach b geschüppt, auch mal wieder von b nach a geschaufelt, in form gebracht, verdichtet und mit stahl versehen. zahlreiche helfer tauchten aus ihren löchern auf, um mit anzupacken, und auch meine wenigkeit hatte das glück, über die komplette bauzeit an diesem wunder mitwirken und die dinge selbst mit in die hand nehmen zu können! stellt euch nur mal vor, es wäre für dieses vorhaben eine weitere, sinnlose company angeheuert worden, die uns einen haufen scheisse hinterlassen hätte! so lag alles bei uns, in den händen der skater…

als die vorbereitungsarbeiten vollendet waren, tauchte urplötzlich auch noch janno auf – ein beton-ritter aus alten tagen, mit dem andre und ich uns einst durch viele minus-projekte gekämpft hatten (janno ist nach wie vor für minus aktiv, wie übrigens auch philipp). und so war ein teil eines ehemaligen teams wieder vereint – an dem ort, wo 2006 alles begann, mit dem pool nebenan! gemeinsam wurden die beiden elemente innerhalb kürzester zeit aus dem nichts hochgezogen, in diese, unsere welt geworfen! gemeinsam, gemeinsam…

ein grosses dankeschön geht an all diejenigen, die unsere bandscheiben etwas entlasten haben: christian, duffy, fabian, jan, teli, skubi, thorsten, torben, robin und an zwei weitere locals, deren namen ich leider nicht kenne. jungs, ihr seid die besten! ein weiteres, grosses dankeschön geht an klaas für die pizza und den kuchen!

ah, wer sich fragt, was der titel dieses artikels mit dem rest zu tun hat, der findet hier die antwort: eines morgens schepperte „it’s okay“ von „dead moon“ aus den boxen des baustellenradios, und wenn man diesen song einmal gehört hat, dann bekommt man ihn nicht mehr so leicht aus seinem schädel, muss ihn immer wieder singen und kann dabei so richtig schön durchdrehen! it’s okay (… it’s oka-a-aaay)! und scheisse, alles, ja wirklich alles an diesem projekt war okay! verdammte scheisse, es war mehr als das! viel, viel mehr!

ich würde sagen, wir sehen uns dort draussen, auf neuem, hagener beton! langlebiger als die pyramiden von gizeh und strahlender als die sonne…


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